Wohnpark Parndorf (BGLD) ...

Exklusives Wohnen der besonderen Art bietet der Wohnpark in Parndorf (Bgld.) Die modernen Gebäude werden auf individuell planbaren Grundstücken realisiert und liegen direkt am malerischen See. Beste Verkehrsanbindungen und Infrastruktur erfüllen hohe Erwartungen ...

Lage ...

Das zu bebauende Grundstück mit einer Fläche von 19 ha liegt in der Nähe zum Neusiedlersee 40 km südöstlich von Wien entfernt.


Grundstück ...

Die 160 Bauparzellen sind rund um einen 12 ha großen See angeordnet. Sämtliche Bauparzellen können individuell geplant und errichtet werden.


Verkehrsanbindung ...

Die Verkehrsanbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln befindet sich in unmittelbarer Umgebung. Der Autobahnanschluss ist in 2 km Entfernung. Dadurch sind die zukünftigen Bewohner und Besucher sehr gut an das Umfeld angebunden.

Eine gute Raumluftqualität wirkt sich positiv auf das Befinden aus, deshalb werden ausnahmslos geruchs- und emissionsarme Bauprodukte verwendet ...
Eine gute Raumluftqualität wirkt sich positiv auf das Befinden aus, deshalb werden ausnahmslos geruchs- und emissionsarme Bauprodukte verwendet ...

Nähe zu nutzungsspezifischen Einrichtungen ...

Nutzungsspezifische Einrichtungen wie etwa Nahversorgung, Gastronomie oder Freiräume für Sport und Freizeit werden in das Gesamtprojekt eingeplant.


Planungsziel ...

Durch die Realisierung dieses Projektes sollen Impulse für eine nachhaltige, umweltschonende sowie fortschrittliche Entwicklung für die gesamte Region um Parndorf gesetzt werden.


Projektziel ...

Bei den geplanten Gebäuden handelt es sich um nachhaltig konzipierte Gebäude.

Dies betrifft einerseits den Heizwärmebedarf und die Versorgung des Gebäudes mit regenerativen bzw. alternativen Energien und andererseits den verstärkten Einsatz nachwachsender und umweltschonender Ressourcen bei Baumaterialien.

Denn nachhaltige Gebäude sind umweltfreundlich, ressourcensparend, für ihre Nutzer behaglich und gesund. In gleicher Weise stehen sie für wirtschaftliche Effizienz und langfristigen Werterhalt. Weiters werden nur schadstofffreie, natürliche Materialien eingesetzt, um ein gesundes Raumklima sowie eine hohe Behaglichkeit zu gewährleisten.


Gesamtprimärenergiebedarf und Anteil erneuerbarer Primärenergie ...

Der Gesamtbedarf an Primärenergie im Lebenszyklus der Gebäude soll einerseits möglichst gering sein, andererseits soll der Anteil der erneuerbaren Energie möglichst hoch sein. Zur Primärenergie zählen nicht erneuerbare Energien wie Steinkohle, Braunkohle, Erdöl, Erdgas und Uran sowie erneuerbare Energien wie Biomasse, Sonnenstrahlung, Erdwärme, Wasser- und Windkraft.

Die modernen Gebäude bieten einen traumhaften Ausblick auf den See, welcher für diverse Freizeitaktivitäten perfekt genutzt werden kann ...
Die modernen Gebäude bieten einen traumhaften Ausblick auf den See, welcher für diverse Freizeitaktivitäten perfekt genutzt werden kann ...

Integrale Planung ...

Die Verbesserung der Planungsqualität sowie des Planungsablaufs sind hierbei wesentliche Voraussetzungen für die Realisierung nachhaltiger Gebäudestruk-turen. Dazu bedarf es einer verbesserten Abstimmung zwischen allen Beteiligten. Die integrale Planung umspannt den gesamten Gebäude-Lebenszyklus; sie beginnt mit der Projektentwicklung und endet mit dem Abbruch.
Ein interdisziplinäres Planungsteam ent- wickelt zusammen mit dem Bauherrn ein ganzheitliches Konzept mit dem Hauptziel einer nachhaltigkeitsorientierten Gesamt- strategie, um durch eine hochwertige Planung den Energieverbrauch sowie die Umweltbelastung zu reduzieren und gleichzeitig Komfort und Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

Strom- und Wärmeversorgung ...

Für die Gewinnung von Strom und Wärme kommt insbesondere ein mit Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk in Frage. Das Biogas wird in einer Biogasanlage erzeugt. Hierfür können Gülle, Gras- oder Maissilage, Grünschnitt und andere regional verfügbare Rohstoffe aus der Landwirtschaft eingesetzt werden. Das Kraftwerk befindet sich auf dem Grundstück und liefert die Energie mittels einen Fernwärmenetz zu den einzelnen Gebäuden. Für den zusätzlichen Wärmebedarf im Winter bietet sich die zentrale Verbrennung von Holzhackschnitzeln oder Stroh in einem Heizwerk an. Weiters kann der Strom sowie die Wärmeversorgung durch Wind bzw. Sonnenkraft unterstützt werden.


Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen ...

Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen sollen reduziert werden. Hochwertiges Trinkwasser ist auch in Mitteleuropa eine sich verknappende Ressource. Daher wird das Regenwasser in Zisternen gesammelt und dient für die WC- Spülung und der Gartenbewässerung. Weiters erfolgt die Klärung aller Abwässer durch eine zentrale Schilfkläranlage.


Baustoff ...

Da sich der Holzbau immer mehr als qualitätsvolle Alternative zu Massivbausystemen etabliert, werden sämtliche Gebäude in Holz errichtet – ökologische Bauweise, regionale Kreislaufwirtschaft sowie ökonomische Bauweise durch einen hohen Vorfertigungsgrad sei hier nur am Rande erwähnt.


Umweltverträgliche Baustoffe ...

Es ist ein zentrales Ziel nachhaltigen Bauens, umweltschädliche Abfälle zu vermeiden und Abfälle generell zu reduzieren, und das über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes hinweg. Durch die vergleichsweise hohe durchschnittliche Lebenserwartung von Bauwerken und Bauteilen werden viele der heute verbauten Stoffe erst in 50 oder 100 Jahren als Abrissmaterialien und potentieller Müll anfallen. Somit stellt das Gebäude ein großes "Zwischenlager" dar. Es kann als wichtige Ressource für zukünftige Baustoffe dienen. Die Gebäude werden recyclingfähig geplant, dadurch werden Abfälle und weniger schädliche Materialien verwendet. Die Materialien können daher vollständig in den Stoffkreislauf rückgeführt werden und als hochwertiges Recyclingmaterial gewonnen werden kann. Der Rest wird einer energetischen Verwertung zugeführt.


Bauteilaktivierung in den einzelnen Häusern ...

Thermisch aktivierte Bauteile wie zum Beispiel die Bodenplatte speichern Energie und geben diese langsam an die Umgebung ab. Die Aktivierung übernimmt die Sonne bzw. eine alternative Energiequelle. Im Winter speichern die Wände so die Wärme und geben sie in der Nacht wieder an den Raum ab. Im Sommer kühlt die Nacht die Wand ab. Und die kühle Wand während des Tages wiederum den Raum.


Innenraumhygiene ...

Eine gute Raumluftqualität wirkt sich positiv auf das Befinden der zukünftigen Benützer der Gebäude aus. Deshalb werden ausnahmslos geruchs- und emissionsarme Bauprodukte verwendet.


Qualitätssicherung der Bauausführung ...

Die in der Bauausführung erreichte Qualität wird beschrieben, geprüft und nachgewiesen. Dadurch können Mängel und Risiken ausgeschlossen werden, andererseits wird die erreichte Qualität gegenüber Dritten signalisiert. Das Ergebnis ist ein "Gebäudehandbuch", das wichtige Gebäudedaten dokumentiert, wie zum Beispiel die verwendeten und eingebauten Materialien und Hilfsstoffe, und alle Sicherheitsdatenblätter enthält. Eine genaue Dokumentation trägt dazu bei, kommende Prozesse im Lebenszyklus zu vereinfachen. Durchgeführte Mess- und Analyseverfahren (u.a. Messungen zur Feststellung der Luftdichtheit der Gebäudehülle) sollen das Erreichen angestrebter Qualitäten bzw. Zielwerte kontrollieren und dokumentieren.